Verbandsgemeinde Katzenelnbogen

Seite ausdrucken

Standortprofil der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen

Lage Übersichtskarte


Die Verbandsgemeinde Katzenelnbogen besteht aus der Stadt Katzenelnbogen und 20 Ortsgemeinden: Allendorf, Biebrich, Berghausen, Berndroth, Bremberg, Dörsdorf, Ebertshausen, Eisighofen, Ergeshausen, Gutenacker, Herold, Klingelbach, Kördorf, Mittelfischbach, Niedertiefenbach, Oberfischbach, Reckenroth, Rettert, Roth und Schönborn.

10.300 Hektar Land umfaßt die Fläche. 41 % davon sind bewaldet, ca. 51 % werden landwirtschaftlich genutzt. 3,6 % sind Siedlungsfläche, 0,68 % Wasserfläche und 3,72 % sonstige Flächen. Schon diese Zahlen drücken aus - im Einrich erwartet Sie viel Grün und noch mehr Natur.

Das Gebiet der Verbandsgemeinde erstreckt sich vom Lahntal bis hin zu den Hängen und Ausläufern des Taunus. Es wird zwar als das sogenannte "flache Land" bezeichnet, macht aber durch die vielen Täler und Wälder diesem Namen keine Ehre. Lange Zeit war die Landwirtschaft der Haupterwerb der Bevölkerung - jedoch haben die vergangenen 20 Jahre einen großen Umbruch mit sich gebracht. Kleinere und mittlere Unternehmen haben sich angesiedelt, rauchfrei, das ursprüngliche Landschaftsbild nicht beeinflussend. Die Hauptarbeitgeber der Region finden sich in den naheliegenden Großstädten wie Frankfurt, Wiesbaden oder Koblenz. Mittelpunkt und Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde ist die Stadt Katzenelnbogen mit rund 2.200 Einwohnern. Neben den kommunalen Verwaltungen finden sich hier Schulen, medizinische Einrichtungen sowie vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Hauptarbeitgeber sind hier vorwiegend Unternehmen aus dem Handwerk.

Zwischen 100 und 600 Einwohner zählen die um Katzenelnbogen liegenden Ortsgemeinden. Die reizvollen dörflichen Strukturen haben dazu geführt, dass sich Gemeinden wie Klingelbach, Rettert oder Berghausen zu kleinen Zentren des Fremdenverkehrs entwickelt haben. Die günstige geographische Lage läßt für Urlauber alle Möglichkeiten offen. Ausgedehnte Wälder und Täler laden zu Wanderungen (350 km markierte Wanderwege) oder Spaziergängen, Lahn und Rhein zu Bootsfahrten ein, Burgen, Schlösser, Klöster - eine Fülle von geschichtlichen Zeitzeugen ist in der Umgebung zu entdecken. Der Einrich steckt voller Geschichte und Geschichten. Hügelgräber aus der Eisenzeit, der römische Limes mit dem Römerkastell, die Romantik des Mittelalters, all dies findet man im Einrich.

Übersichtkarte des EinrichsOb als Naherholungsziel, zum Ausspannen am Wochenende oder als Urlaubsziel, die Freizeitangebote im Einrich werden allen Ansprüchen gerecht. Für sportliche Akitivitäten sind Tennisplätze, Schwimmbäder, Reiterhöfe, Trimmpfade und zwei Segelflugplätze vorhanden - die Angebote der vielen Vereine nicht eingeschlossen. Durch die Nähe zu den Städten Limburg, Wiesbaden und Koblenz wird das Angebot und die Attraktivität noch erhöht.Im Einrich findet man Ruhe und steht doch mitten im Leben. Und - der Einrich hat ganzjährig Saison.

Kulturträger in der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen ist -neben den zahlreichen Vereinen, wie z. B. den Gesangvereinen- der Förderverein Schloßbühne Katzenelnbogen im Einrich e.V.. Mit vielfältigen kulturellen Veranstaltungen bereichert er das kulturelle Leben im Einrich. Heimatfreunden und geschichtlich interessierten wird das Einricher Heimatmuseum empfohlen, das sich im Anwesen Stiftstraße 5 befindet. Hier wurde in mehrjähriger Arbeit eine Sammlung volkskundlicher und heimatgeschichtlicher Exponate aufgebaut.

Beliebt und zu einer festen Institution geworden sind Aufführungen der heimischen Theatergruppen in der Weihnachtszeit.

Traditionell am 3. Sonntag im August findet das Einricher Heimatfest, der Bartholomäusmarkt, statt. Als im Jahre 1312 der Siedlung am Fuße der Burg der Grafen von Catzenelnbogen die Stadtrechte verliehen wurden, richtete man auch einen Wochenmarkt (Monatsmarkt) ein. In späterer Zeit -ein genauer Zeitpunkt ist nicht nachweisbar - fand in Katzenelnbogen nur noch ein Jahrmarkt am Bartholomäustag statt. St. Bartholomäus war der Patron der Burgkapelle in Katzenelnbogen. Sicher bestand zwischen dem Markt und dem Patronatsfest stets ein Zusammenhang. In dem vom Heimatverein verwalteten Kostümfundus können Vereine und auch Privatpersonen historische Kostüme ausleihen.

 

 Aktuelles

 

Bonotos Kältetechnik GmbH entwickelt und produziert in Katzenelnbogen Kühlregale und –möbel für den Lebensmitteleinzelhandel

 

 - Gewinner des „Ernie“ 2013 -

 

Im Gewerbegebiet von Katzenelnbogen hat die in 2011 gegründete Firma bonotos Fuß gefasst. Seit Juli 2012 entwickelt und produziert sie dort Kühlregale und andere Kühlmöbel für den Lebensmitteleinzelhandel. 

Ihr Kerngeschäft umfasst Geräte für Obst- und Gemüsekühlung, Verkaufstheken für Käse und Fleisch sowie Kühlregale von Discountern z.B. für Milchprodukte, aber auch komplette Einrichtungen für Restaurants oder Eiscafés. 

Die Firma bonotos hat im Jahre 2012 zwei zertifizierte Klima–Prüfräume konzipiert und gebaut, welche mit modernster Technik ausgestattet sind.  Dort prüfen sie die Temperatur-haltigkeit und Energieeffizienz von bestehenden Angeboten, um ihren Kunden dabei zu helfen, ihr Frischesortiment umweltschonender und besser zu präsentieren. Auch für die Entwicklung neuer Produkte werden Prototypen gebaut und in den beiden Prüfräumen auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft. 

Dem Betrieb war von Beginn an klar, dass ihre Gelder in erster Linie in die Technologie des Messens und Prüfens und den Ausbau von Knowhow investiert werden sollen und nicht in den Bau von Hallen. So mieteten sie in Katzenelnbogen Hallen und übernahmen einige Mitarbeiter der dort bisher ansässigen Firma. Zu dem elfköpfigen Team gehören Kälteanlagenbaumeister, Lackiermeister, Grafikdesigner und Konstrukteure. Das Personal ist hoch qualifiziert und nicht nur auf ein Gebiet spezialisiert, sondern hilft auch in anderen Fachbereichen aus. Bis heute erweitert sich das Unternehmen und entwickelt neue Techniken.

Die Entscheidung, ihren Geschäftssitz nach Katzenelnbogen verlegt zu haben, bereuen Geschäftsführer Steffen Schwarz und der geschäftsführende Gesellschafter Falko Schling nicht.

 


In 2013 gewann das Unternehmen um die Geschäftsführer Falco Schling (2.v.l.) und Steffen Schwarz (r.) für ihr effizientes Energiemanagement den Energiepreis Rhein–Lahn, den sogenannten „Ernie“, zu dem Bürgermeister Harald Gemmer (l.) und Stadtbürgermeister Horst Klöppel (2.v.r.) herzlich gratulierten. 

Mit diesem Preis will die Wirtschaftsförderungsgesellschaft die Bedeutung der Themen „erneuerbare Energien“ und „Energieeffizienz  für die heimische Wirtschaft verdeutlichen. 

Ein Großteil der von der Firma benötigten Energie wird aus regenerativen Energien gewonnen. Rückgewinnungsanlagen tragen ebenfalls zur der jährlichen Ersparnis von rund 12.000 € bei. Das Preisgeld von 2.000 € investiert das Unternehmen in Messmittel für das Testlabor.